Ausflug

Ausflugs-Lieblinge

FÜNF AUSFLUGS-HIGHLIGHTS!

Hier auf RegensburgNow stellen wir ja immer mal wieder Ausflugstipps vor, denn wir lieben Ausflüge. Ausflüge sind für uns Balsam für die Seele. Rund um Regensburg gibt es so schöne Flecken, da fällt es schwer sich zu entscheiden. Die Walhalla bei Donaustauf oder die Befreiungshalle in Kelheim brauchen wir Euch hier nicht vorstellen. Auch so bekannte Ausflugsziele wie das Höllbachtal oder Kallmünz sind längst keine Geheimtipps mehr und im Moment eher überlaufen. Heute zeigen wir Euch ein paar Orte, zu denen wir immer gerne hinfahren. Los geht’s:

Der Pfaffenstein beim Kloster Reichenbach

25 km entfernt von Regensburg, bei Reichenbach im Landkreis Cham, findet man idyllisch am Regen gelegen das imposante Kloster Reichenbach. Das Kloster wurde um 1118 von Benediktinern gegründet. Unterhalb des Klosters am Regen befindet sich ein kleiner Parkplatz bei der Brücke. Dort sind auch Wegschilder zu den Wanderwegen zu finden.
Wenn man rechts die Straße unterhalb des Klosters entlang läuft, geht nach dem letzten Haus auf der rechten Seite der Wanderweg 47(Re4) rechts weg. Ein mit einem Holzgeländer gesicherter Pfad auf dem auch Trimm Dich Schilder zu finden sind, führt am Waldrand entlang bis zu einem großen Christuskreuz. Hier steigt man links steil bergan und folgt ab da dem Wanderzeichen „Goldsteig“. Das Naturdenkmal Pfaffenstein ist ab da bald ausgeschildert.  Wer den Pfaffenstein zum ersten Mal sieht, dürfte beeindruckt sein. Diese Felskugel spielte wahrscheinlich schon bei den Kelten eine Rolle. Das Kreuz auf dem Felsen wurde 1964 errichtet. Ein toller Ort! Wer möchte kann  eine Rundwanderung vom Kloster Reichenbach über den Pfaffenstein zum Kloster Walderbach machen und am Regentalradweg zurück nach Reichenbach gehen (ca. 10 km).

Der Europa-Skulpturenpark bei Beratzhausen

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs entstand 1992 in Beratzhausen der Europa Skulpturenpark entlang der schwarzen Laber. Geschaffen wurde dieser Park, um mithilfe der Kunst ost- und westeuropäische Länder und Völker zu verbinden.
Der Skulpturenpark beherbergt nicht nur Skulpturen aus Holz, sondern auch Bildhauerarbeiten aus Stein und Metall. Aktuell findet man dort 43 Skulpturen. Das über 1000 Jahre alte pitoreske Beratzhausen und die Gegend im Tal der schwarzen Laber laden ebenfalls zu wunderschönen Spaziergängen und Wanderungen ein. Nicht umsonst wird Beratzhausen auch als „Perle des Labertals“ bezeichnet.

Die Wolfgangseiche

Südlich von Regensburg, bei Thalmassing im Ortsteil Neueglofsheim, steht bei dem kleinen Schloss Haus auf einer Wiese neben einem Feldweg die imposante Wolfgangseiche. Zum Feldweg hin ist schon seit über 100 Jahren ein waagerecht abgehender Ast mit Holzpfosten abgestützt. 2009 hatte der Stamm in 1,4 Meter Höhe einen Umfang von 10,36 Metern. Ihren Namen hat der knorrige Baum vom heiligen Wolfgang, einem der ersten Bischöfe von Regensburg, der vor 1000 Jahren unter ihrer Krone gepredigt haben soll, weswegen man auch Sankt Wolfgangseiche sagt. Das Alter der Eiche ist nicht ganz geklärt, der Legende nach soll sie 1200 Jahre alt sein. Wie auch immer, sie zählt jedenfalls zu den ältesten Eichen Deutschlands.
Die Gegend ist ideal für Spaziergänge oder kleine Wanderungen.

Räuberhöhle bei Etterzhausen

Oberhalb der Naab am Jurasteig gelegen, zwischen Etterzhausen und Penk, gibt es eine echte Räuberhöhle, die öffentlich zugängig ist. Diese Höhle entstand während der Jurazeit, fließendes Wasser löste damals langsam den Kalk aus dem Stein und formte die Höhle. Man vermutet, dass die Höhle bereits von den Kelten genutzt wurde.
Wegen des guten Überblicks auf die Naab war sie später ein idealer Ausgangspunkt für Raubzüge. Die Höhle ist mit einem Durchmesser von 24 Meter und einer Höhe von 7 Meter ganz schön groß. Der Höhleneingang wurde Ende des 18. Jahrhunderts erweitert und eine Treppe in die Höhle gebaut.
Hier geht es zum Ausflugstipp Räuberhöhle

 

Die Rißlochfälle im Bayerischen Wald

Um zu den Rißlochfällen zu kommen, muss man eine Anfahrt von 100 km in Kauf nehmen, aber dieser Ausflug lohnt sich, denn die Rißloch Wasserfälle bei Bodenmais sind die größten Wasserfälle im Bayerischen Wald. Das 32,9 Hektar große Gebiet Rißloch steht seit 1939 unter Naturschutz und ist ein besonderes Naturerlebnis. Hier vereinen sich Arberbach, Schwellbach, Kleinhüttenbach und Wildauerbach zum Rißbach, der dann in mehreren Stufen die Rißlochschlucht hinunter stürzt. Besonders beeindruckend ist das nach der Schneeschmelze. Vor ein paar Jahren war ich dort mal im Winter, als die Wasserfälle komplett zugefroren waren! Schön ist es dort eigentlich immer. Die Rißloch-Wasserfälle können über verschiedene Wanderwege erreicht werden. Die einfachste Variante ist vom Wanderparkplatz Schönebene (ca. 6,5 km, Wanderschilder 12 und 2). In jedem Fall sollte man aber feste Wanderschuhe tragen.

 

Viel Spaß beim Entdecken

Eure Annette

Regensburg
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