Einkaufen,  Tipps

Nachhaltig einkaufen

NACHHALTIG EINKAUFEN.

Wie können wir nachhaltiger einkaufen? Wo kann man in Regensburg eigentlich verpackungsfrei einkaufen? Diese Fragen haben wir uns kürzlich gestellt. Auch wenn wir uns jede Woche fest vornehmen, auf den Markt zu gehen, schaffen wir es manchmal zeitlich einfach nicht und es wird doch wieder der Einkauf im Supermarkt. Und die Müllberge wachsen und wachsen. In Deutschland produziert jeder Einwohner durchschnittlich 37,4 Kilo Plastikmüll pro Jahr. Schluss damit! Um in Zukunft nachhaltiger einzukaufen, haben wir ein paar Tipps für Euch (und für uns selbst) gesammelt.

Hier die RegensburgNow Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Einkauf:

1. Die Ökokiste

Seit Kurzem bekommen wir einmal die Woche die Ökokiste Kößnach mit frischem Gemüse – und sind total begeistert. Die Bio-Kiste wird direkt an die Haustür geliefert. Vorab kann man online nachschauen, was in der Kiste drin ist und wenn man will, kann man einfach umbestellen. Genauso kann man entscheiden, welches Gemüse oder Obst immer enthalten sein soll oder welches man überhaupt nicht in der Kiste haben möchte. Zusätzlich kann man auch Käse, Milch, Wurst, Fleisch und mehr bestellen. Einen Hofladen gibt es natürlich auch (freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr).
Auf der Homepage www.oekokiste-koessnach.de gibt es außerdem eine Rubrik “Zu schade für die Tonne – Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung”. Dort kann man 2. Wahl Gemüse oder Obst bestellen. Eine tolle Sache!

Ökokiste Kößnach
Ökokiste Kößnach

2. Wochenmärkte

Der große Wochenmarkt findet jeden Samstag von 5.00 bis 13.00 Uhr am Alten Kornmarkt statt. Dort gibt es nahezu alles was man so braucht: Obst und Gemüse, Käse, Wurst, Fleisch, Eier, Brot, Honig, Wein und vieles mehr. Ebenfalls samstags ist ab 9.00 Uhr ein kleiner Bauernmarkt am Bismarckplatz.
Jeden Mittwoch ist in Stadtamhof der Katharinen-Markt von 8.00 bis 13.00 Uhr.
Außerdem gibt es folgende Märkte:
– in Kumpfmühl (Kumpfmühler Straße 48-50, mittwochs und samstags von 6.00 bis 12.00 Uhr)
– den Bauernmarkt Altmühlstraße am Donnerstag von 13.00 bis 17.00 Uhr
– in Burgweinting beim BUZ (Friedrich-Viehbacher-Allee 3-5) Mittwoch von 13.30 bis 17.30 Uhr
– und den Kartoffelmarkt am Unteren Wöhrd (Wöhrdstraße 48 – 54) mittwochs und samstags von 7.00 bis 12.00 Uhr.

3. Verpackungsfreier Laden

In Unverpackt-Läden findet man fast alles, was es im klassischen Supermarkt gibt. Man muss einfach nur eigene Gefäße mitbringen, wie zum Beispiel Schraubverschluss-Gläser, Edelstahlboxen oder Stoffbeutel, und sich Nudeln, Linsen oder anderes abfüllen. In Regensburg ist „Füllgut – Die Mehrwegerei“ in der Oberen Bachgasse 18 der Laden in dem alle Waren unverpackt sind. Desweiteren sind die Lebensmittel bio-zertifiziert und soweit möglich von regionale Produzenten bezogen. Die Hygieneartikel sind waschbar, enthalten kein Mikroplastik und sind zum Großteil vegan.

Regensburg

4. Obst- und Gemüsestände

Obst- und Gemüse gibt es von Montag bis Samstag am Neupfarrplatz, sonntags findet Ihr einen Stand vorm Hauptbahnhof. Einfach ein Einkaufsnetz oder einen Stoffbeutel mitnehmen und Müll sparen.

5. Hofläden

Auch Hofläden sind eine super Möglichkeit verpackungsfrei einzukaufen. Zum Beispiel in der Ostengasse im Hofladen Obsthof Geiger (Ostengasse 23) oder in der Nürnbergerstrasse bei Gemüse Graf (Nürnberger Str. 351A) oder bei Josef Köstlmeier (Nürnberger Str. 342 ) oder in Graß beim Biohof Biersack (Brunnstraße 31).

6. Bulk-Shopping

Das englische Wort „bulk“ bedeutet Masse oder Menge und der Begriff des „Bulk-Shoppings“ beschreibt einfach den Kauf von großen Mengen von bestimmten Lebensmitteln auf einmal, um die Menge an Müll zu reduzieren. Zum Beispiel kauft man einen großen Kanister Öl und füllt sich etwas in eine kleinere Flasche ab. Nudeln, Reis, Getreide, Mehl, Tee und alle anderen trockenen Lebensmittel eignen sich hervorragend um sie auf Vorrat zu lagern. Die Verpackungen einfach luftdicht verschließen oder in Gefäße mit Deckel umfüllen, damit die Vorräte lange halten.

7. Food Coop

Transition Regensburg bietet unter anderem eine Lebensmittelkooperative an. Wenn man sich dieser Gruppe anschließt, kann man neben Gemüse, zusätzlich auch Eier und Honig beziehen. Jedes Foodcoop-Mitglied kann in der „Gemüsekammer“ in der Transition Base die wöchentliche Bestellung selbstverantwortlich holen. Abgesehen von Zusatzbestellungen wie Eier und Honig zahlen Mitglieder 5, 10, 15 oder 20 Euro, je nach Bedarf. Eine Preisliste für die einzelnen Gemüsesorten liegt im Gemüsekeller aus.

“Es erscheint immer unmöglich, bis es getan wird.” (Nelson Mandela)

WIE IMMER IST DIES EINE PERSÖNLICHE, UNBEZAHLTE UND SUBJEKTIVE AUSWAHL.

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