Kultur,  Tipps

Theater im Februar

THEATER-TIPPS FEBRUAR!

Der Februar ist der perfekte Monat um mal wieder ins Theater zu gehen. Wir haben für Euch einen Blick in die Spielpläne und auf die Bühnen geworfen und vier Tipps für Euch rausgesucht.

HIER DIE REGENSBURGNOW THEATER-TIPPS FÜR DEN FEBRUAR:

THE WHO AND THE WHAT
von Ayad Akhtar (*1970), Deutsch von Barbara Christ.
Dating-Apps haben sich inzwischen schon in mehreren Generationen als Hilfsmittel bei der Partnersuche etabliert. Ungewöhnlich wird die Konstellation, wenn ein strenggläubiger Vater mit dem Fake-Profil seiner Tochter nach passenden Heiratskandidaten für sie sucht. Noch ungewöhnlicher, wenn dieses Konstrukt zu fruchten scheint – wären da nicht noch die wissenschaftlichen Mohammed Forschungen der Tochter, die dem Vater in die Hände fallen. Zu seinem großen Entsetzen erforscht die Tochter das Liebesleben des Propheten. Ein Familienstreit ist vorprogrammiert. In der bissigen Komödie „The Who and the What“ des US-amerikanischen Erfolgsautors mit pakistanischen Wurzeln wird der Konflikt zwischen einer traditionell muslimischen und einer modern-westlichen Lebensform erzählt. Im harmlosen Gewand einer Boulevardkomödie entfaltet das Stück nach und nach seinen explosiven Inhalt.
Das Stück wurde nach der Premiere am 18.01.2020 von den Kritikern mit Lob überhäuft und viele der Termine sind bereits ausverkauft. Also schnell noch versuchen eine Karte zu ergattern.
Am 01.02. / 03.02. / 05.02. / 07.02. / 08.02. / 12.02. und 18.02.2020 jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Haidplatz.

The Who and the What (Foto: Martin Kaufhold)

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE 
Komödie nach dem Film von Stéphane Robelin.
Der grantige Rentner Pierre hat sich auf einen einsamen und routinierten Lebensabend eingerichtet. Doch seine Tochter Sylvie bringt ihn mit einem Bekannten zusammen: Dem erfolglosen Schriftsteller Alex, der ihn in die Welt des Internets einführen soll. In dessen unendlichen Weiten entdeckt er die Freuden einer Dating-Plattform. Dort lernt er die 30 jährige Flora kennen, die ihn gerne persö nlich treff en mö chte. Da kommt Pierre ins Schwitzen… So hat sich Sylvie die Rettung ihres Vaters aus der Einsamkeit wohl nicht vorgestellt. Eine spritzige Komödie von Folke Braband nach dem gleichnamigen Film von Stéphane Robelin.
Termine: 01.02. / 05.02. / 06.02. / 07.02. / 08.02. um 19.30 Uhr und am 09.02.2020 um 16.00 Uhr im Turmtheater

Monsieur Pierre geht online (Foto: Alba Falchi)

FASTFOOD: BEST OF IMPROTHEATER
Mal was anderes, nämlich Improvisationstheater.
“Witzige und verblüffende Improvisationen. Das Ganze war ein Anschauungsstück darüber, was Theater eigentlich ist. Nämlich Emotion, im Spiel in Bezug gesetzt zu Dingen und Situationen in der Welt, genau wie im Leben selbst. … All das war sehr spannend, witzig und unterhaltsam.” (Augsburger Allgemeine) “Selten so gelacht!” (Traunreuter Anzeiger) “Wie die drei aus den Aktionen und Ideen des anderen spontan und ohne Zögern eine Geschichte weiterspinnen, die die Zuschauer nahezu vor Lachen weinen lässt, ist großartig.” (Kreisbote Landsberg)
01.02.2020 um 20.00 Uhr in der Alten Mälzerei

DRUM DANCING
Tanzstück von Georg Reischl mit Vincent Glanzmann live am Schlagzeug. Uraufführung.
Im Herbst 2019 feierte der neue Tanzchef Georg Reischl mit “Jukebox Heroes” seine Premiere am Regensburger Theater. Wir waren begeistert von dem Stück und sind schon sehr gespannt auf seinen zweiten Tanzabend, der der sich auf das Zusammenspiel von Tanz und Musik konzentrieren wird. Der Schlagzeuger Vincent Glanzmann wird live mit auf der Bühne spielen.
Die Tänzer werden gemeinsam mit ihm durch die Musik  und den Tanz im direkten Austausch stehen. Dies schafft eine Form der Kommunikation, der man sich als Zuschauer kaum entziehen kann. Sowohl der Schlagzeuger als auch die Tänzer müssen sich dem Anderen hingeben, ohne sich dabei zu verlieren. Der Abend feiert die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und emphatisch zu sein.
„Drum Dancing“ ist inspiriert von der Lakota-Mythologie Nordamerikas, aus der der empathische Clown „Heyoka“ stammt. Heyoka ist aber auch ein Geist des Donners und des Blitzes. ,,Er soll den Wind als Stock benutzen, um die Trommel des Donners zu schlagen.“ Sein Verhalten läuft der Konvention entgegen, was ihn zum Spiegel der Gesellschaft macht: Er lacht, wenn er traurig ist und weint, wenn er glücklich ist. Er kommt, wenn er gehen soll und geht, wenn er kommen soll. Er wird mit zwei Hörnern dargestellt und auch als „verkehrter Krieger“ bezeichnet.
Die Formen des klassischen Balletts sind in „Drum Dancing“ eine Metapher für Ordnung und der Ausgangspunkt für die Bewegungssprache des Stückes. Diese Ordnung wird durch die verkehrten Krieger wortwörtlich auf den Kopf gestellt.
Premiere am 15.02. um 19.30 Uhr im Theater am Bismarckplatz. Außerdem im Februar am 17.02. und 29.02.2020

EXTRATIPP:
Wer mal wieder das Tanzbein schwingen möchte, dem sei der Theaterball am 22.02.2020 ans Herz gelegt. Karten gibt es ab 50€.

(Wie immer ist dies eine völlig subjektive Auswahl und unbezahlte Werbung wegen Namensnennungen)

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