Neue Waag am Haidplatz

TIPPS

10 DINGE, DIE MAN IN REGENSBURG TUN SOLLTE:

  1. Mittelalter entdecken! Das tut man ohnehin in der ganzen Stadt, aber es gibt ein paar Orte, wo man ein besonderes Gefühl dafür bekommt. Im Einhorngäßchen oder im Posthorngäßchen mit ihren Schwibbögen. Beim Haus Heuport gegenüber der Westfassade vom Dom. Rechts vom Treppenaufgang des Hauses Heuport findet ihr noch einen Stein mit drei Vertiefungen zum Fackelauslöschen. Und natürlich im Reichstagsmuseum und besonders gruselig: in der Folterkammer. Oder etwas entspannter im schönen Garten des Museumscafés: hier sitzt man sozusagen mittendrin im Mittelalter, neben dem Schiff der gotischen Minoritenkirche mit Blick auf Brunnen, Säulen und Spitzbögen. Wer auch etwas aus der Römerzeit entdecken will, sollte die Porta Praetoria (Unter den Schwibbögen) und die Römermauer im Parkhaus am Dachauplatz anschauen.
  2. Den Dom St. Peter besuchen. Er ist natürlich der Hauptdarsteller der Stadt. Sucht den lachenden Engel oder den Teufel und seine Großmutter und bewundert die Wasserspeier außen oder den alten romanischen Eselsturm. Eine Domführung lohnt sich, um einen Blick auf die kleine Allerheiligenkapelle und den wunderbaren Kreuzgang zu werfen. → Wenn Ihr schon beim Dom seid: werft einen Blick in die kleine Maria-Läng-Kapelle schräg gegenüber (Pfauengasse 2). Aber bitte leise – die Kapelle ist ein bißchen Lourdes en Miniature für Regensburger.
  3. Straßennamen erforschen. In Regensburg gibt es ein paar tolle Straßennamen und es lohnt sich, statt der üblichen Trampelpfade, einen Spaziergang danach auszurichten. Mein Vorschlag: fangt bei der Steinernen Brücke in der Goldenen Bären Strasse an und folgt diesen Gassen: Roter Herzfleck / Einhorngäßchen / Zur schönen Gelegenheit / Kuhgässel / Rote-Löwen-Straße (findet Ihr den steinernen Löwen?)/ Poetengäßchen / Silberne-Fisch-Gasse / Gäßchen ohne End / Blauen Lilien Gasse. Die Bedeutung der Straßennamen findet Ihr ganz unten und den Rundgang hier → Stadtplan Straßennamen
  4. Patriziertürme zählen. Regensburg ist die deutsche Stadt mit den meisten mittelalterlichen Geschlechtertürmen. An die 20 Exemplare sollen erhalten sein, darunter der „Baumburger Turm“ mit einer Höhe von knapp 28m und der „Goldene Turm“ mit einer Höhe von 42m. Alle 20 habe ich noch nicht entdeckt, vielleicht schafft Ihr es. Beim Baumburger Turm (Am Watmarkt 4) ist der Dampfnudel Uli, ein Regensburger Original, fast so bekannt wie die Historische Wurstkuchl.
  5. Hauskapellen anschauen. Die Häuser der Regensburger Patrizier, also der Oberschicht vom 13. bis 16. Jahrhundert, hatten nicht nur Türme, sondern auch Hauskapellen – manche davon kann man anschauen. Zum Beispiel in der Spaghetteria Aquino (Thomaskapelle, Am Römling 12), im Café „La Chapelle“ am Alten Kornmarkt oder im Laden Étagère im Goldenen Turm in der Wahlenstraße 16.
  6. Die Stadtmaus streicheln. Das soll Glück bringen. Die kleine Stadtmaus befindet sich am Gebäude „Neue Waag“ am Haidplatz (beim Musikhaus Wittl, neben dem Fenster). Werft auch einen Blick in den Innenhof der „Neuen Waag“. Regensburg hat viele lustige Steinfiguren, ein Blick nach oben lohnt oft. Zum Beispiel beim Hirsch überm Hofbräuhaus oder beim Pelikan, der den Giebel des nach ihm benannten Hauses in der Keplerstraße 11 krönt.  Am Gumprecht’schen Haus in der Neuen-Waag-Gasse gibt es gar einen jungen Mann, der mit der Hand auf sein Hinterteil verweist.
  7. Ins Grüne gehen. Die Altstadt von Regensburg ist von einem Grüngürtel und Parks umgeben. Meine Lieblingsparks sind der Herzogspark und der Dörnbergpark. Im Rosarium im Dörnbergpark kann man schön verweilen, besonders zur Rosenblüte.
  8. Stadtamhof entdecken. Der Stadtteil Stadtamhof war bis 1924 eine eigene Stadt. Die Steinerne Brücke war damals die Grenze zu Regensburg. Hier kann man herrlich spazieren gehen, durch die Gassen oder am Fluss entlang bis zum Grieser Spitz, wo der Regen in die Donau fließt. Kaffee trinken im Mea oder La Strada oder ein Glas Wein bei der Vinothek Vinosus ist ein bißchen wie Urlaub. Mittwochs ist hier ein kleiner Markt und samstags hinten beim Protzenweiher Flohmarkt.
  9. Regensburg von oben anschauen. Zum Beispiel auf dem Turm der Dreieinigkeitskirche oder oben im Brückturmmuseum. Abends (außer Sonn- und Montag) kann man das auch bei einem Aperitif auf der Dachterrasse vom Restaurant Storstad tun – da kann man ganz normal auf ein Getränk hingehen, auch wenn es ein Sternelokal ist. Viel unprätentiöser, aber ebenfalls mit tollem Ausblick, ist die Dachterrasse bei Galeria Kaufhof.
  10. Ein bißchen Kunst & Kultur. Regensburg hat viele schöne Galerien, tolle Programmkinos, Theater, das Kunstforum Ostdeutsche Galerie, einen Jazzclub, das Degginger, die Alte Mälzerei, im Sommer Feste, wie das Jazzweekend oder Ostengassenfest, die Nacht in Blau, das schöne Open Air Kino Cinema Paradiso oder das Palazzo Festival. Programm gibt es in der Stadt echt genug.

Tipps: Essen & Trinken

Schöne Läden

Bruckmandl Steinerne Brücke Regensburg
Bruckmandl Steinerne Brücke Regensburg