cinEScultura Regensburg
Kultur

cinEScultura

SPANISCHES FILM- & KULTURFESTIVAL

// 09.-22. November 2020 //

Schon zum 13. Mal findet das spanische Film- und Kulturfestival cinEScultura in Regensburg statt. Doch dieses Jahr ist alles anders, erst musste das Festival vom Frühjahr in den Herbst verlegt werden, nun kann es leider doch nicht in gewohnter Form stattfinden.
Die Kinos sind im Lockdown, aber cinEScultura nicht, denn die Organisatoren haben sich etwas einfallen lassen: das gesamte Filmprogramm des spanischen Film- und Kulturfestivals cinEScultura ist deutschlandweit online abrufbar. Dazu wurde eine eigene Streaming-Plattform aufgesetzt: www.cinescultura-stream.de  
Seit 2008 gestaltet cinEScultura mit einem vielfältigen Programm das kulturelle Leben rund um Regensburg und ist im deutschsprachigen Raum einzigartig.
Zum Festivalprogramm gehören normalerweise immer eine abwechslungsreiche Mischung aus Kurz- und Langfilmen, Konzerten, Ausstellungen sowie Filmgesprächen.
Dieses Jahr nun kann man die Filme zuhause genießen: Ab Montag, 9. November läuft das mit viele Liebe kuratierte Filmprogramm der XIII. cinEScultura. Ticketvorverkauf ab Samstag, 7. November 2020. Alle Filme können vom 9.11. bis 22.11.2020 angeschaut werden.
Gezeigt werden:

  • 3 Dokumentarfilme aus Galicen
  • 1 Kurzfilmprogramm mit 10 Kurzfilmen und cinEScultura-Kurzfilmpreis
  • Ópera Prima: 6 erste Kinofilme junger spanischer Filmschaffender mit dem II PREIS ÓPERA PRIMA der Stadt Regensburg für den Besten Film und dem I Preis CIMA für die Beste Regisseurin.

Die Dokumentarfilme | documentalES spiegeln ihre Zeit und deren Geist, sie öffnen uns die Augen, und in unserem Fall erlauben sie es uns, einen direkten Blick auf die aktuelle Wirklichkeit der spanischsprachigen Welt zu werfen. Dieses breitgefächerte Film-Genre hat in den letzten 20 Jahren sehr an Präsenz und Bedeutung gewonnen. In einer so unruhigen Welt wie der heutigen scheint der Dokumentarfilm unserem Bedürfnis nach Klarheit zu entsprechen: Eine mehr oder weniger objektive Klarheit darüber, was im Zeitalter der fake news verschwiegen wird oder unklar bleibt. Die ausgewählten Dokumentarfilme behandeln folgende Themenkomplexe: die  Verschmutzung der Meere, Waldbrände, Kriege, sexueller Missbrauch, Identität und Integration.

Alle Frauen, die ich kenne widmet sich dem Thema Gewalt gegen Frauen aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel, indem er die immer latente Angst zahlreicher Frauen, Opfer von Misshandlung oder Vergewaltigung zu werden, darstellt.

Hamada lenkt die Aufmerksamkeit auf den „vergessenen Kampf“ des Volkes der Saharauis, die seit der marokkanischen Besatzung im Jahr 1975, die übrigens weder von der UNO noch nach internationalem Recht jemals anerkannt worden ist, zu Tausenden in der Wüste leben müssen.

Das was brennt ist ein gutes Beispiel für die Blüte der Dokufiktion in den letzten 20 Jahren und ein wunderbarer Film über Leiden und Schuld sowie den Umweltschutz in einer ländlichen Umgebung, die im Begriff ist, unterzugehen.

Das Kurzfilmprogramm bleibt seiner langjährigen Zielsetzung treu: Präsentiert werden unterschiedliche Filme, die Aspekte der spanischsprachigen Welt reflektieren und sich durch einen aktuellen Bezug auszeichnen, sowie durch ihre Eignung für den Unterricht in einer demokratischen und vielfältigen Kultur. Themen: Zwei arme Verlierer an der Bar; Pupertierende Jungs in einem Armenviertel von Madrid; Ein fröhliches Abendessen bis zum Dessert; Ein kleiner Junge im Krankenhaus; Ein neunjähriges Mädchen, das Menschen in Tiere verwandeln kann u.v.m.
Jury des 8. Kurzfilmpreises: Gabriel Fieger, Robert Kellner, Dr. Medard Kammermeier in Zusammenarbeit mit der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg.

Der Filmpreis Ópera Prima, der zum ersten Mal 2018 in Zusammenarbeit mit der Vereinigung von Filmschaffenden Frauen CIMA verliehen wurde, wird dieses Jahr als Preis Ópera Prima der Stadt Regensburg weitergeführt.

Weitere Informationen zum Programm
cinEScultura 2020 auf
www.cinescultura.de

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